Emscher Landschaftspark
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150 Jahre Industrialisierung haben ihre Zeichen in der Region hinterlassen: gigantische Zechenanlagen, Hochöfen und Fördertürme, imposante Relikte einer vergangenen Zeit. Heute sind die Bauten architektonische Zeugnisse und erklären die Geschichte der Region. Sie sind weithin sichtbar und bilden Landmarken, Orientierungspunkte für die Menschen in der Region und damit ein Stück Identifikation. Sie abzureißen hieße, die Region zu berauben.

Der Gasometer in Oberhausen
Der Gasomenter in Oberhausen

Die IBA setzte auf den Erhalt der denkmalwerten Zeugen der Industriekultur. Historische Zechengebäude wurden umgenutzt für Wohnen, Arbeit und Freizeit. In die alten Hallen zog neues Leben: Kunst, Kultur, Gewerbe oder Büros. Aus einer alten Abstichhalle wurde eine gigantische Bühne, Zechenhallen wurden zu renommierten Ateliers.

Die kulturellen Potentiale der Region müssen zutage gefördert werden. Schon jetzt ist das Ruhrgebiet eine der dichtesten Kulturlandschaften Europas. Dazu bietet es eine einmalige Kulisse von 200 Jahren Industriegeschichte, deren Entdeckung eine Reise wert ist. Die Region für Tourismus zu erschließen wird eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre sein.

Hierfür ist die Route der Industriekultur eingerichtet worden. Mit Ihr wurden herausragende Projekte ab 1999 beschildert und für Individualreisende und Gruppen zugänglich gemacht.


© IBA

 

Das Design-Zentrum NRW im umgebauten Kesselhaus der Zeche Zollverein XII, Essen
Das Design-Zentrum NRW im umgebauten Kesselhaus der Zeche Zollverein XII, Essen

 

Das beleuchtete Hüttenwerk im Landschaftspark Duisburg-Nord
Das beleuchtete Hüttenwerk im Landschaftspark Duisburg-Nord