Emscher Landschaftspark
> Umbau des Emscher-Systems
Arbeiten im Park
Neues Wohnen und Stadtteilentwicklung
Kunst, Industriekultur und Tourismus
Soziale Initiativen, Beschäftigung und Qualifizierung


Die Emscher stinkt zum Himmel: zur Zeit jedenfalls noch. Sie und ihre Nebenläufe bilden ein System offener Abwasserkanäle von über 350 km Länge. Aufgrund des Bergbaus und der damit verbundenen Erdbewegungen gab es dazu jahrzehntelang keine wirtschaftliche und technische Alternative.


IBA '99 >>> zurück zur Begrüßungseite!


Der Deininghauser Bach in Castrop-Rauxel vor und nach der RenaturierungDer Deininghauser Bach in Castrop-Rauxel vor und nach der Renaturierung
  Der Deininghauser Bach in Castrop-Rauxel vor und nach der Renaturierung

Nach der Nordwanderung des Bergbaus und dem Nachlassen der Bergsenkungen kann nun das System grundlegend verändert werden: Das Abwasser wird in unterirdische Kanäle verbannt und die vorhandenen Wasserläufe naturnah umgestaltet. Erste Teilbereiche sind bereits fertiggestellt: Tiere und Pflanzen haben hier einen neuen Lebensraum erhalten.

Daneben wird mit den hochmodernen und leistungsstarken Kläranlagen in Bottrop und Dortmund die Wasserqualität der Emscher verbessert - damit erreicht nur noch geklärtes Wasser den Rhein.

 


Die Faultürme der Emscher-Kläranlage in Bottrop
  Die Faultürme der Emscher-Kläranlage in Bottrop

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung des natürlichen Wasserkreislaufes in dieser hoch versiegelten Region: Regenwasser soll nicht mehr direkt in die Kanalisation geleitet werden, sondern über Versickerungsflächen dem Grundwasser und den Bächen zugeführt werden.

Wetere Informationen zum Umbau des Emschersystems finden Sie auf der Webseite der Emschergenossenschaft unter http://www.eglv.de.


© IBA